Ernährung

Ernährung und Mangelernährung haben beim Krebs der Bauchspeicheldrüse eine sehr große Bedeutung und gehören bei den Betroffenen zu den wichtigsten Themen.

Eine ausreichende und ausgewogene Ernährung ist das Fundament einer guten Lebensqualität und hat eine entscheidende Bedeutung bei allen therapeutischen Maßnahmen.

Verschiedene Kliniken haben inzwischen den hohen Stellenwert der Ernährung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs erkannt und bieten den Betroffenen deshalb, egal wie der Ernährungszustand ist, bereits vor der Operation eine parenterale Ernährung (über die Vene oder einen Port) an. Erste Erfahrungen belegen, dass die Operationen komplikationsloser ablaufen, die Genesung nach der OP viel schneller erfolgt und dass Betroffene wieder schneller auf die Beine kommen.

Ernaehrung.jpgEine ausreichende und ausgewogene Ernährung ist das Fundament einer guten Lebensqualität und hat eine entscheidende Bedeutung bei allen therapeutischen Maßnahmen.

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Schon seit 2006 (seit TEB e. V. besteht) haben wir uns darum bemüht, dass die Medizin endlich den Stellenwert der Ernährung in der Behandlung anerkennt und sie auch rechtzeitig durchführt. Leider sind wir sehr, sehr lange nicht gehört oder gar ignoriert worden.
Bei der schlechten Prognose bei Krebs der Bauchspeicheldrüse hielten und halten viele Mediziner nichts von überflüssigen und zusätzlichen Maßnahmen.Nach unserer Erfahrung wurde die enterale oder gar die parenterale Ernährung oftmals viel zu spät eingesetzt.
Leider machen manche Krankenkassen bei der Kostenerstattung große Probleme, da sie die Unterschreitung eines bestimmten BMI-Wertes verlangen. Aber auch weit oberhalb dieses Wertes kann bereits eine beachtliche Mangelernährung vorliegen.
Erfahrene Ernährungswissenschaftler sagen, dass bei einer ungewollten Gewichtsabnahme von 5 % im Zeitraum von einem Monat schon ein erheblicher Mangelzustand herrschen kann. In dieser Situation besteht meistens ein dringender Handlungsbedarf.
Alle Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass die Ernährung bei Krebserkrankungen große Auswirkungen auf Lebensqualität, Therapie und das Überleben hat.
Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir Frau Dr. rer. med. Kathleen Kraft gewinnen konnten, diese sehr wichtige und informative Infomappe für uns zu schreiben. Wir sind sicher, dass diese Infomappe bei den Betroffenen auf eine hohe Resonanz stößt. Schon bereits kurz nach dem Druck haben wir auf Grund einer hohen Nachfrage mehr als 500 Exemplare an Ärzte und Betroffene weiterleiten können.

Wir würden uns freuen, wenn uns alle Leser dieser Infomappe ein entsprechendes Feedback geben könnten und wünschen Ihnen heute schon viel Freude beim Lesen und der praktischen Umsetzung.

Katharina Stang


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